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Die Schubfachausgabe gibt Produkte über ein bewegliches Fach oder Schubsystem aus und eignet sich besonders für Waren, die sicher und geordnet entnommen werden sollen.
Die Schubfachausgabe ist ein Ausgabesystem, bei dem Produkte in einzelnen Fächern oder Schubladen gelagert werden und nach dem Kauf gezielt freigegeben werden. Der Kunde bezahlt ein bestimmtes Fach, anschließend entriegelt der Automat genau dieses Schubfach oder stellt es zur Entnahme bereit.
Diese Technik wird häufig bei Frischeautomaten, Tiefkühlautomaten, Hofladen-Automaten und Warenautomaten mit größeren Produkten eingesetzt. Typische Artikel sind Eier, Fleischpakete, Käse, Backwaren, Fertiggerichte, Werkzeug, Ersatzteile oder Abholwaren. Die Schubfachausgabe eignet sich besonders dann, wenn Produkte nicht fallen, kippen oder durch Spiralen gedrückt werden sollen.
Der Vorteil liegt in der klaren Trennung der Waren. Jedes Produkt oder Produktpaket hat seinen eigenen Platz. Das erleichtert die Bestückung, reduziert Beschädigungen und macht auch unterschiedliche Größen möglich. Ein Paket Grillfleisch braucht eben mehr Raum als ein Müsliriegel. Klingt banal, entscheidet aber über die Alltagstauglichkeit.
Für Betreiber sind Fachgröße, Kühlung, Verriegelung und Zugriffskontrolle entscheidend. Bei Lebensmitteln muss die Temperatur stimmen. Bei Werkzeug oder Technikzubehör zählt die sichere Entnahme. Bei Abholstationen kann jedes Fach einer bestimmten Bestellung zugeordnet werden.
Eine Schubfachausgabe ist besonders sinnvoll, wenn Produktschutz wichtiger ist als maximale Fachanzahl. Sie macht Automaten flexibler, aber auch planungsintensiver. Wir bauen nicht nur, wir denken mit: Bei Schubfächern beginnt gute Planung bei der Frage, was tatsächlich hineinpasst.